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Selbstfürsorge & Selbstliebe

May 19, 2021
4 min read

Updated: May 21, 2023

In diesem Beitrag erfährst du, wie du Selbstfürsorge & Selbstliebe in deinen Alltag integrierst, wie einfach es ist und wie gut es sich anfühlt.


Enjoy Yourself - Mein Lebensmotto.

Dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.


Du wirst ihn auch immer wieder in meinen Blogbeiträgen und Texten wiederfinden.

Denn das ist es, worum es in meinem Leben geht:


"Feier dich selbst und liebe dein Dasein".



Ich habe gelernt meinen Alltag nach meinen und den Bedürfnissen meiner Familie anzupassen. So etablierte sich mit der Zeit sehr viel mehr Ruhe und Leichtigkeit in unser Leben. Denn machen wir uns nichts vor: der Familienalltag ist wohl die größte Herausforderung die es gibt.


"Glückliche Mutter, glückliches Kind, glückliche Familie!"

Dieser Satz ist so simpel und dennoch steckt da so viel Wahres drin.

Wir sind die Vorbilder unserer Kinder. Und egal wie viel wir sagen, erziehen und bitten: Die wahre Kraft der Erziehung liegt darin, wie wir mit uns, unseren Kindern, unserem Partner und unseren Mitmenschen umgehen. Sie schauen sich alles von uns ab.

Auch wie wir mit uns selbst umgehen.


Warum ist Selbstliebe & Selbstfürsorge so wichtig?

Es ist so wichtig, sich um sich selbst zu kümmern. Wir brauchen es, um ein guter Mensch zu sein. Um der Mensch zu sein, den unsere Kinder verdient haben.

Um ruhig und weise auf all die verrückten Dinge im Alltag eingehen zu können.

Um am Ende des Tages sagen zu können: "Ich bin zufrieden, auch wenn nicht alles "perfekt" war."


Ich möchte meinen Kindern vorleben, mit sich selbst achtsam und respektvoll umzugehen. Gehe ich abgehetzt und gestresst durch meinen Alltag, lebe ich meinen Kindern dieses Leben vor.


Setze ich allerdings angemessene Grenzen und nehme mir Auszeiten und kommuniziere sie mit meinen Kindern, dann erfahren sie, wie wichtig es ist, sich um sich selbst zu kümmern. Sie lernen eigene Grenzen zu setzen, NEIN zu sagen bzw. JA zu sich selbst zu sagen.


"Respektieren wir uns selbst, so respektieren wir den anderen!"

Es ist doch eigentlich völlig verrückt: Morgens aufzustehen und direkt mit dem Wahnsinn des Alltages zu starten, ohne dabei einen Moment Zeit für sich zu nehmen. Einmal für ein paar Minuten Inne zu halten und sich zu fragen, wie geht es mir heute und was brauche ich? Was wünsche ich mir vom heutigen Tag und wie kann ich zwischen all dem ganzen Tun an mich denken - um am Ende des Tages nicht völlig überlastet ins Bett zu fallen?


Woran liegt es, dass wir uns zu selten Zeit für uns selbst nehmen?

Es ist ganz einfach - wir haben es nie gelernt.

Unser klassisches Bild der Frau bzw. der Mama sieht wie folgt aus:

Sie muss den Haushalt schmeißen, den Garten pflegen, nebenbei Arbeiten gehen, es allen Recht machen und für jeden da sein!

Das alles sind für eine einzige Person einfach viel zu viele Dinge. Verrückt nur, dass das wirklich ernsthaft von uns und der Gesellschaft abverlangt wird.


Seien wir mal ganz ehrlich:

  • Welche Erwartungen hast du selbst an dich und an andere Frauen?

  • Wie urteilst du über Mütter, die anders sind als du?

  • Gönnst du dir selbst Auszeiten?


Eine Mama, die Kinder hat und zu Hause bleibt, um mit aller Hingabe und Leichtigkeit auf ihre Kinder eingehen und sich um sie kümmern zu können, wird von der heutigen Gesellschaft wenig respektiert.


Warum respektieren wir uns und andere Menschen so wenig?

Es sind unsere Glaubenssätze. Wir haben eine bestimmte Vorstellung, "Wie wir zu sein haben" oder "Was wir alles zu schaffen haben". Unsere eigenen Glaubenssätze schränken uns in unserem Denken und Handeln ein. All diese Dinge, die wir von uns erwarten, erwarten wir auch von anderen.

Dabei sind wir alle so unterschiedlich und können gar nicht das Gleiche leisten und geben.


"Mama sein kann auch sexy sein!"

Als ich begriffen habe, worum es wirklich geht im Leben, hat sich bei mir das Bild des Mama seins verändert. Wir können sexy und gleichzeitig frei sein, obwohl wir uns täglich um das chaotische Familienleben kümmern.

Das schönste Kompliment, das ich meinem Partner und meinen Kindern geben kann, ist völlig erledigt und dennoch glücklich ins Bett zu fallen - gerade weil nicht alles "perfekt" lief.


Es liegt im Auge des Betrachters. Beginnen wir die Perspektive zu wechseln und legen wir unseren Fokus darauf, unsere To Do - Liste Schritt für Schritt zu minimieren.

Ersetzen wir einige Punkte durch kleine Erholungsinseln und erinnern wir uns täglich an unsere Selbstfürsorge & Selbstliebe.


  • Ein Glas Wasser mit Eis, Zitrone und Ingwer

  • Ein heißer Tee und ein schönes Buch - und wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind

  • Gesundes und leckeres Essen

  • Einen Mittagsschlaf

  • Eine Yogaeinheit

  • Zum Lieblingslied wild tanzen

  • Atemübungen, wenn die Hutschnur zu platzten droht

  • 5-Minuten Meditation auf der Toilette

  • Dankbarkeitsritual am Morgen

  • Spaziergang am Abend

  • Eine gemütliche Badewanne


Es soll sich leicht und gut anfühlen. Es erfordert ein Ausprobieren und Jonglieren.

Alles kann, nichts muss. Was für den einen passt, muss für den anderen nicht gelten.

Erinnern wir uns daran, dass niemand von uns perfekt ist.

Wir sollten nicht bewerten, was die anderen machen. Sondern schauen, wie wir UNSEREN Alltag mit der Familie so optimieren können, dass es ALLEN gut geht.


Was für´s Herz:

Zeigen wir unseren Kindern, dass es um mehr geht, als nur einen Tagesplan abzuarbeiten.

Zeigen wir ihnen, dass es in unserem Leben darum geht, glücklich zu sein, zu lachen, zu tanzen, zu fühlen, zu lieben, zu sein.

Lassen wir unsere Kinder zu unseren Lehrern werden.

Verschmelzen wir immer wieder mit den Rhythmen der Kinder und schaffen wir uns Raum und Zeit für die wunderschönen Dinge des Lebens.



Leben und lieben wir aus tiefsten Herzen.



Enjoy Yourself


Eure SOULMAMANGU Sakina


 
 
 

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