top of page

Wie du dich darin üben kannst, leicht zu sein, wenn dich das Leben überfordert?

Jul 28, 2023
4 min read

Was kannst du tun, wenn du dich emotional und körperlich völlig überfordert fühlst und nicht mehr kannst? Vielleicht hast du dir diese Frage noch nie gestellt, weil du glaubst, dass es ganz normal ist, sich ausgelaugt und erschöpft zu fühlen. Jaaa, es gibt diese Tage, an denen wir müde, erschöpft und erledigt sind.


Tage, an denen du dich emotional und körperlich schlecht fühlst. An denen dir der Spagat zwischen Beziehung, Job, Hausarbeit, Mama sein und Frau sein, so an die Substanz geht, dass nur ein kleiner Hauch von Außen zu kommen braucht, und du innerlich oder vielleicht sogar auch äußerlich, zu Boden fällst. Das sind Tage an denen du tiefen Schmerz fühlst, geplagt mit Schuld und Schamgefühlen, weil du an dir zweifelst.


Weil du dich über dich selbst ärgerst. Weil du glaubst, es mal wieder nicht perfekt gemacht zu haben. Weil du blöde Sachen gesagt hast. Weil du heute morgen mal wieder Streß hattest, und nicht in Ruhe und Gelassenheit auf deine Kinder eingehen konntest, obwohl du es dir fest vorgenommen hast. Weil du liebevoll zu deinem Partner sein wolltest, aber mal wieder schroff und blöd warst. Weil du deine Grenzen übergangen hast.



✨ Du bist nicht allein!


Wir alle haben diese schweren Tage, an denen uns unsere Beziehung, die Kinder, der Alltag, Job, das ganze Leben einfach überfordert und uns aus der Bahn wirft. Wir fühlen Ohnmacht, Hilflosigkeit, Schuld, Zerrissenheit, Wut oder Traurigkeit. Ganz ehrlich, kaum jemand spricht offen und ehrlich darüber, aber wir alle fühlen diesen Schmerz. Wir alle arbeiten täglich daran Beziehung zu führen und unser Leben so einigermaßen gut zu meistern. Das ist so krass harte Arbeit, weil wir im ganzen Familiensystem viele Bedürfnisse in Einklang bringen müssen. Das erfordert Zeit, Ruhe, Kommunikation und ein gemeinsames Füreinander und Miteinander - in der heutigen schnellen und funktionierenden Welt eine harte Aufgabe.




Ein großes Problem in unserer Gesellschaft ist nämlich genau das: Wir wollen schlechte Gefühle nicht fühlen. Aber all das dürfen wir nicht unterdrücken, sondern sollten wir sehen, fühlen und lernen auszuhalten.


An diesem zerrissenem Punkt also angekommen, sollten wir uns nicht noch klein machen und an uns zweifeln. Wir sollten uns auch nicht ablenken, unsere Gefühle übergehen oder betäuben - mit Arbeit, Fernsehen, Handy, Alkohol oder anderen Dingen, die uns davon abhalten unseren Gefühlen Raum zu geben. Wenn wir das tun und das tun so viele von uns, stumpfen wir ab und verhärten innerlich.



Was kannst du stattdessen tun? Schalte alle äußeren Reize aus!

Was heißt das konkret für dich? Wir sollten in uns gehen und uns mit unserem Herzen verbinden. Schalte alle äußeren Reize aus und erschaffe dir Raum nur für dich. In diesen schweren Momenten bedarf es Achtsamkeit. Schenke dir Raum und Zeit zum Durchatmen. Wenn all die Verantwortung am Ende des Tages hinter dir liegt, wenn du dich um nichts mehr kümmern musst, wenn keiner mehr an dir zieht und dich braucht, dann lasse alles los und versuche dir in diesen Momenten Zeit zu schenken. Lass den Fernseher aus, schalte das Handy und alle äußeren Reize, die dich von deinen Gefühlen ablenken aus und kümmere dich um deine innere Ruhe:



Schau, dass du es dir schön machst, koch dir ne Wärmflasche, zünde dir eine Kerze an und mach dir einen heißen Kakao oder Tee. Etwas das dir Wärme und Liebe schenkt. Mach dir Musik an, die dich berührt, setz dich oder leg dich hin und schenke dir Raum zum Durchatmen. Lass deine Gedanken schweifen, fühle deinen Körper, deinen Druck, deine Last, deinen Schmerz.


ATME, ATME, ATME - immer wieder in all diesen Schmerz hinein und nehme an, was ist! Lass den Tag mit allem was war, wie Wolken an dir vorbeiziehen, ohne dich zu bewerten, ohne dich schlecht zu machen, ohne noch mehr von dir zu wollen oder zu erwarten, ohne dich zu verurteilen. Gehe nicht in den Kampf. Lass alles da, was da ist. Nehme an, was ist. Spüre dich. Fühle dich. LENK DICH NICHT AB und erlaube dir unperfekt zu sein. Halte dich aus und schaffe dir Raum für´s "EINFACH NUR SEIN!"





Und weißt du was dann passiert?

Erleichterung macht sich langsam in dir breit. Diese aufrichtige Aufmerksamkeit, das "sich hingeben" und annehmen, heilt in kleinen Schritten dein inneres kleines Mädchen, dass so viel Angst davor hat, Fehler zu machen. Dieser Kampf immer alles richtig machen zu müssen, perfekt zu sein, macht sie müde. Sie will diesen Druck nicht spüren. Sie will leicht sein, frei sein und für´s unperfekt sein geliebt werden - wie unsere Kinder, bedingungslos!


Schenke dir und deinem kleinen Mädchen all das, was ihr braucht und lass in diesem wunderbaren ruhigen Moment ganz viel Liebe, Verständnis und Akzeptanz in euch fließen.



"Heilung entsteht da wo hingeschaut wird. 
Wo du annimmst was ist und dir ehrlich begegnest!"



Sakina´s Worte für dich:


Wenn du eine innere Leere fühlst, du Zerrissenheit spürst oder glaubst, dass dir einfach alles aus den Händen gerät und dir zu viel ist, dann erlaube dir all das sein zu dürfen und fühlen zu dürfen.


Du bist mit all dem Schmerz nicht allein, auch wenn in deinem Leben kaum jemand offen über diese tiefen Emotionen spricht und du dich allein und einsam damit fühlst - du bist es nicht! Frage dich in diesen Momente immer:


"Was brauche ich jetzt? Was kann ich jetzt für mich tun? Wie kann ich jetzt für mich sorgen, so dass es mir und meinem Herzen bald wieder besser geht?"



Love yourself!


Deine Sakina



#Episode #34 Wie du dich darin üben kannst, leicht zu sein, wenn dich das Leben überfordert?

 
 
 

Comments


  • Instagram

© 2023 SOULMAMANGU 

bottom of page