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Zufriedenene Mama bedeutet zufriedene Kinder, bedeutet zufriedene Familie

Jun 27, 2022
4 min read

Updated: May 21, 2023

In diesem Satz steckt so viel Wahres drin. Wir sind die Vorbilder unserer Kinder und egal wie viel wir sagen, erziehen oder bitten: Die wahre Kraft der Erziehung liegt darin, WIE wir mit uns, unseren Kindern, unserem Partner und unseren Mitmenschen umgehen. Denn diese kleinen zauberhaften Wesen, die uns manchmal so sehr in den Wahnsinn treiben, schauen sich ALLES von uns ab.


Klischee Mama sein.

Als ich begriffen habe, worum es wirklich geht im Leben, hat sich in mir das Bild des Mama seins verändert. Obwohl wir als Mama’s uns täglich um das chaotische Familienleben kümmern, wir regelmäßig die Klobürste in der Hand haben, stinkende Windeln wechseln und schmutzige Wäsche waschen, können wir sexy und gleichzeitig frei sein.


Wir sind so viel mehr als nur diese eine Rolle, die so klischeehaft in unserer Gesellschaft abgestempelt wird. Wir leben nicht nur die Rolle der Mama, sondern auch die der Frau, Partnerin, Geliebte, Tochter, Schwester, Enkelin und Freundin. Wir haben so viele wundervolle Facetten in uns, die wir - trotz des Alltages mit unseren Kindern - nicht verachten dürfen.


Ich möchte meinen Kindern vorleben, mit sich selbst achtsam und respektvoll umzugehen.

Achte ich NICHT auf meine Bedürfnisse und gehe ich stets unzufrieden, abgehetzt und gestresst durch meinen Alltag, lebe ich meinen Kindern dieses Leben vor.


Setze ich allerdings angemessene Grenzen und nehme mir Auszeiten, dann erfahren sie, wie wichtig es ist, sich um sich selbst zu kümmern. Wenn ich das mit ihnen kommuniziere, dann lernen sie eigene Grenzen zu setzen, NEIN zu sagen bzw. JA zu sich selbst zu sagen. Gleichzeitig erfahren sie, welchen Mehrwert diese Auszeiten für die ganze Familie bieten. Sie spüren die zunehmende Zufriedenheit und Leichtigkeit der Mama.

Wir brauchen diesen behutsamen Umgang mit uns, um die Mama und die Frau zu sein, die unsere Kinder verdient haben. Um ruhig und weise auf all die verrückten Dinge im Alltag eingehen zu können. Mit der Achtsamkeit unserer Bedürfnisse, legen wir einen wichtigen Grundstein für eine friedvollere Zukunft für unsere Kinder. Denn wir ziehen die nächste Generation heran. Dieser großen Verantwortung sollten wir uns bewusst sein.



Das schönste Kompliment.

Das schönste Kompliment, das ich meinem Partner und meinen Kindern machen kann, ist völlig erledigt und dennoch zufrieden meiner Selbst wegen ins Bett zu fallen - auch wenn NICHT alles perfekt lief.


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Was kannst du also konkret tun, um dir einen zufriedeneren Alltag zu erschaffen?

#1 Finde heraus welche persönlichen Bedürfnisse es sind, die deine Aufmerksamkeit vermissen? Was brauchst du? Was hilft dir, ruhiger und entspannter durch deinen Alltag zu gehen?

#2 Entschlacke deine TO DO - Liste und ersetze täglich einige Punkte durch kleine Erholungsinseln.


#3 Lass deine Selbstfürsorge zur Routine werden! Schenke dir NICHT erst dann eine Auszeit, wenn das Fass schon übergelaufen ist, sondern vorsorglich.


#4 Du bist wichtig! Sag dir das immer wieder: Du und deine Bedürfnisse sind wichtig!


Unsere Bedürfnis-Spardose.

Es ist ein bisschen wie Geld für schöne Dinge sparen. Ohne vorsorglich Geld in einer Sparbüchse zu sammeln, kannst du nicht in den wohlverdienten Urlaub fliegen und dort die Seele baumeln lassen. Und so ähnlich kannst du dir das mit deiner Fürsorge für dich betrachten. Schau so gut du kannst, dass deine Bedürfnisse-Büchse gesehen wird und immer gut gefüllt ist. Damit du mit mehr Leichtigkeit und Gelassenheit auf deine Lieblingsmenschen eingehen kannst.


Denn mal Hand aufs Herz: Das Familienleben ist wohl einer der grössten Herausforderungen des Lebens. Die meisten von uns haben sich in der Schwangerschaft ein rosa rotes Bild des Mama seins ausgemalt. Wir haben uns die babyriechenden, kuscheligen und ruhigen Momente sehnlichst gewünscht, um dann AUTSCH! festzustellen, dass diese kleinen Wunder unser Leben zu 100% auf den Kopf stellen.


Kinder verändern unser Leben. Nichts ist mehr, wie es mal war! Die Nähe, die Verbindlichkeit, die Verantwortung und die Sorgen, die mit ihrer Geburt in unser aller Leben treten, bringen uns an unsere Grenzen. Kinder sind die Spiegelbilder unseres selbst. Sie reißen alte Wunden auf, triggern uns und bringen unsere Glaubenssätze und festgefahrenen Denkweisen zu Tage.


Gepaart mit unserer schnelllebigen und leistungsorientierten Gesellschaft, verheddern wir uns oft in unseren unbewussten Verhaltensmustern und geraten daher schnell in Stress, Druck und Überforderung.


Konfrontierst du dich allerdings mit deiner eigenen Geschichte, mit deiner Vergangenheit und deinen Lebensthemen, hast du die Möglichkeit deine veralteten Denkmuster zu durchbrechen und sie zu verändern. Ganz egal ob als Mama, als Frau, die es mal werden möchte oder als Frau, die sich ein Leben ohne Kinder wünscht. Veränderst du dich und deine limitierten Sichtweisen, die dich in deinem Leben einschränken, so veränderst du das gesamte (Familien)-System, dass dich in deinem Leben begleitet und von dir abhängig ist.


Was fürs Herz:

Zeigen wir unseren Kindern, dass es um mehr geht, als nur einen Tagesplan abzuarbeiten.

Zeigen wir ihnen, dass es in unserem Leben darum geht, zufrieden zu sein, zu lachen, zu tanzen, zu fühlen, zu lieben, zu sein.

Verschmelzen wir immer wieder mit den Rhythmen der ihrer und schaffen uns Raum und Zeit für die wunderschönen Dinge des Lebens.


Lassen wir unsere Kinder zu unseren Lehrern werden und lösen wir uns von dem Denken, dass es in unserem Leben NUR darum geht fleißig zu sein und zu funktionieren.


Love & enjoy yourself!


Deine Sakina


 
 
 

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